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	<title>Ranking &#8211; BIESALSKI &amp; COMPANY Markenberatung</title>
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	<title>Ranking &#8211; BIESALSKI &amp; COMPANY Markenberatung</title>
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		<title>Talbot Runhof – a million-dollar charisma!</title>
		<link>https://www.biesalski-company.com/de/markenprofil-talbot-runhof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 16:32:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenstudien]]></category>
		<category><![CDATA[Luxusmarken]]></category>
		<category><![CDATA[Markenerfolg]]></category>
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					<description><![CDATA[Sich wohlfühlen – das bekommt in vielen Lebenslagen einen immer höheren Stellenwert. Sei es im privaten Umfeld, im Urlaub oder bei unserer Kleiderwahl. Aktuelle Modetrends zeigen, es geht Richtung Authentizität und Wohlfühlcharakter, weg vom oberflächlichen und künstlichen Image. Die Münchner Luxusmarke Talbot Runhof setzt genau darauf: die Kundin und deren Wohlbefinden stehen schon seit knapp [&#8230;]]]></description>
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									<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Sich wohlfühlen – das bekommt in vielen Lebenslagen einen immer höheren Stellenwert. Sei es im privaten Umfeld, im Urlaub oder bei unserer Kleiderwahl. Aktuelle Modetrends zeigen, es geht Richtung Authentizität und Wohlfühlcharakter, weg vom oberflächlichen und künstlichen Image. Die Münchner Luxusmarke <a href="https://www.talbotrunhof.com" target="_blank" rel="noopener">Talbot Runhof</a> setzt genau darauf: die Kundin und deren Wohlbefinden stehen schon seit knapp 30 Jahren klar im Fokus des Unternehmens.</p>
<p>So hat es die Modemarke trotz Nischencharakter geschafft, sich in der Studie zu den <a href="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2018/04/180410_Deutsche-Luxusmarken-2018_Studienband_mm.pdf">deutschen Luxusmarken</a> zuerst 2016 ins Ranking zu katapultieren und sich 2018 um weitere zwei Plätze zu steigern. Spannend, wie wir finden. Deshalb lohnt sich ein zweiter Blick in die Welt der Show und Laufstege auf jeden Fall. Was macht die Luxusmarke so einzigartig? Und sind Designer so unnahbar wie ihr Image?</p>
<p></p>
<figure class="wp-block-table">
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Name:</td>
<td><strong>TALBOT RUNHOF</strong><br />Purple Label Fashion GmbH</td>
</tr>
<tr>
<td>Standort:</td>
<td>München/Bayern</td>
</tr>
<tr>
<td>Branche:</td>
<td>Luxusmode</td>
</tr>
<tr>
<td>Gründung:</td>
<td>1992</td>
</tr>
<tr>
<td>Luxusmarken-Index:</td>
<td>138/300 Punkte</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</figure>
<p></p>
<h3 class="wp-block-heading"> </h3>
<h3>„Sie ist ein Model und Sie sieht gut aus“</h3>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Nach diesem Song von Kraftwerk aus dem Jahre 1980 richtet sich die aktuelle Mode-Kollektion von Talbot Runhof. Doch was bedeutet Mode?</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mode</strong>. Das Thema, mit dem sich tagtäglich Millionen von Menschen beschäftigen, mit dem sich neue Berufe wie beispielsweise „Influencer“ hervorgetan haben und von dem es unfassbar viele Marken gibt. Ein breiter und genauso hart umkämpfter Bereich in dem Phantasie aber auch Preis scheinbar keinerlei Grenzen kennen. Denn das Aussehen ist der Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Setzen wir die Begriffe Mode und Marke in Relation, so ist die Kleidung das Aushängeschild und – neben den non-verbalen Eigenschaften – der allererste Eindruck sowie ein Gefühl, welches vermittelt werden will. Und: Mode setzt Statements und zeigt klare Zugehörigkeiten, sei es im beruflichen Alltag oder bei öffentlichen sowie privaten Anlässen.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Genau das greift die Modemarke Talbot Runhof auf: Anlässe! Auf dieses Thema hat sich die Marke fokussiert und klar positioniert. „Wir machen anlassbezogene Mode für unsere Kundinnen. Das kann sowohl eine Verlobung, einen Ball, aber auch ein ganz besonderes Dinner sein“, so der Modedesigner Adrian Runhof im Interview mit B&amp;C.</p>
<p></p>
<h3 class="wp-block-heading"> </h3>
<h3>Der rote Faden von Talbot Runhof</h3>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Mode lebt von Abwechslung. Talbot Runhof hingegen setzt bewusst auf immer wiederkehrende Elemente sowie den feierlichen Anlass – darum dreht es sich. Selbstverständlich besitzen alle Kollektionen ihr eigenes Motto, wie z.B. #faithlovehope oder #hardtoget, nach denen sich die Stoffe oder Materialien ausrichten.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Hinter dieser spitzen Positionierung, nämlich dem „Anlass“, stehen ganz konkrete Werte, die die Marke lebt, und zwar: Nahbarkeit und Customer Centricity!</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nahbar</strong>. Ein Begriff, welcher auf den ersten Blick nicht gut mit der Modewelt in Einklang zu bringen ist. Bei Modedesignern denken wir eher an Namen wie Karl Lagerfeld, Donatella Versage oder Yves Saint Laurent. Sie umgibt meist eine Art magisches Gewand, welches sie ganz und gar nicht nahbar macht. Aber ist das immer so?</p>
<p>Bei Adrian Runhof und Johnny Talbot ist das anders, wir haben das Gefühl, dass uns ein „ganz normaler Typ“ gegenübersitzt. Und das findet Adrian Runhof auch so wichtig: „ich möchte nicht umgeben von Bodyguards die Straße entlanglaufen müssen, ich genieße es, in München einfach auch mal in den Bus einsteigen zu können, ohne dass mich jeder erkennt.“ Und so fühlte es sich auch in den Räumlichkeiten von Talbot Runhof in der Münchner Innenstadt neben dem Showroom an: Menschlich und sehr sehr bodenständig.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Customer Centricity</strong>. Die Kundin steht klar im Vordergrund unseres täglichen Daseins. „Uns ist es ein Anliegen, dass unsere Mode gut sitzt, gut aussieht und vor allem, dass sich unsere Kundinnen keine Sorgen über Äußeres machen müssen.“, so Adrian Runhof weiter. Auch Oliver Gerbitz, Marketing Director bei Talbot Runhof bestätigt „die Kundin ist unser teuerstes Hab und Gut, es gilt Sie im bestmöglichsten Licht erstrahlen zu lassen“. So werden die Kunden auch direkt im Münchner Showroom empfangen und auch unser Gespräch findet dort zwischen Glanz und Glamour statt.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Dass die Kundin immer im Mittelpunkt steht, kommt ebenfalls in den Studienergebnissen klar zum Vorschein „Die Marke ist flexibel/geht auf Wünsche ein“ oder die „Beziehung ist sehr persönlich“ sind nur einige Wortmeldungen der befragten Experten.<br />Und was sagt die Studie genau?</p>
<p></p>
<h3 class="wp-block-heading"> </h3>
<h3>Die Marke Talbot Runhof im Fadenkreuz</h3>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Betrachten wir die Studienergebnisse der Nischenmarke wird klar: Fokus setzen kann sie und das wird auch in der Zielgruppe und bei Experten so wahrgenommen. Das Ranking der einzelnen Marken setzt sich aus drei Komponenten zusammen: dem <strong>Brand Appeal</strong>, dem <strong>relativen Preisabstand</strong> sowie der <strong>absoluten Preishöhe</strong>. Vergleichen wir die Werte von Talbot Runhof aus den letzten beiden Studien (2016 und 2018) wird ersichtlich: Die Luxusmarke konnte sich in allen drei Kategorien deutlich steigern und kann so einen Zuwachs von 16 Punkten ausweisen. Die Hälfte des Zuwachses lässt sich auf den Brand Appeal zurückführen. Zeit diesen einmal genauer zu betrachten, denn ein <strong>Brand Appeal Index</strong> von 82/100 Punkten kann sich sehen lassen!</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Eingeteilt in 6 Unterkategorien wird sofort ersichtlich, dass sich vor allem im Bereich <strong>Persona</strong> die Marke nicht verstecken muss und sich von 7,0/10 (2016) auf 8,8/10 (2018) gesteigert hat. Dies liegt unter anderem an der klaren Positionierung der Marke. Talbot Runhof setzt auf anlassbezogene Mode und kann so fokussiert agieren.</p>
<p> Zeitgleich verbinden die Kundinnen immer „spezielle Momente“ mit der Mode, dies drückt sich in der Kategorie <strong>Thrill/Entertainment/Erlebnis</strong> aus. Dieser emotionale Wert hat im Studienvergleich ebenfalls deutlich um 1,0 Punkte auf 8,0/10 zugelegt. Adrian Runhof ist sichtlich stolz, dass sich seine Maßnahmen auszuzahlen scheinen. Er begründet die Steigerung damit, dass die Marke „alle Markenaktivitäten intensiviert habe“. „Wir sind nun ganzheitlich auf allen Kanälen unterwegs und in den Online-Kanälen persönlicher und direkter geworden, so wie wir eben auch offline agieren“, so der Designer weiter. „Es ist natürlich immer spannender, wenn die Kundin in den Laden kommt. Da erfahren wir ihren direkten Bedarf. Online ist dies schwieriger, aber wir schaffen es auch im virtuellen Kontaktpunkt, unsere Kundinnen zu überraschen – und das scheint zu klappen.“</p>
<p>Die gestiegene und konkrete Präsenz im Internet spiegelt sich ebenfalls in der, zumindest leicht, gestiegenen <strong>Bekanntheit</strong>, als dritter Faktor des Brand Appeals, wieder. Die Bereiche <strong>Ästhetik</strong> und <strong>Perfektion</strong> sind weiterhin bei guter und ebenfalls leicht gestiegener Bewertung. Doch neben den Kategorien, die mit Bravour gemeistert wurden, gibt es auch solche bei denen Aufholbedarf besteht: Das betrifft neben der <strong>Bekanntheit</strong> auch die Kategorie <strong>Innovationen</strong>. Der Wert mit 7,7/10 Punkten ist solide, jedoch gibt es hier noch Potenzial nach oben.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Betrachten wir den <strong>relativen Preisabstand</strong> sowie die <strong>absolute Preishöhe</strong>, hat die Modemarke auch hier leicht gewonnen. Das finden sowohl der Modedesigner als auch der Marketing Director gut so, denn „die gleichbleibende Preisrange ist auch bewusst so gesetzt und gewollt“. Ihnen ist wichtig, dass die Anfangspreislage der Marke gewahrt wird. „Ein Abendkleid um die tausend Euro ist eine gute Anfangspreislage“, antwortet Adrian Runhof auf die Frage. Zusätzlich betonen sie, Talbot Runhof sei auf keinen Fall eine überteuerte Marke, sie biete ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und darauf sind sie auch stolz.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir gerade beim Preis sind, natürlich haben wir im Interview auch nach dem teuersten Teil gefragt und nach der Antwort ungläubig dreingeschaut: Eine 29 Tausend DM teure Jacke, mit über 40 Tausend Strasssteinen besetzt, die dann einfach, mir nichts dir nichts, geklaut wurde. „Irgendwann war die Jacke aus dem Archiv verschwunden“, so Adrian Runhof. Heute kann er aber darüber lachen, damals war es schmerzlich: „Das gehört dazu und wir können stolz sein, dass jemand diese Jacke so sehr besitzen wollte.“</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Marke ist eben Emotion pur“, so Adrian Runhof weiter. „Unsere Kleidungsstücke haben einen entscheidenden Vorteil: Sie haben immer etwas mit Events zu tun“. Und hierbei behält er Recht, mit dem klaren Fokus auf anlassbezogene Mode, schwingt sofort der Erlebnis-Charakter mit. Und das ist auch das Erfolgsrezept der Marke: „Kleide dich so, dass du dich dabei wohl fühlst und wir unterstützen dich dabei.“</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf die weitere Entwicklung der Marke: Bleibt sie „nischig“ oder will sie mit großen namhaften Luxusmarken gleichziehen? Die nächste Luxusmarkenstudie wird uns darüber Aufschluss geben und wir sind mächtig gespannt darauf! An dieser Stelle noch einmal Danke an Adrian Runhof und Oliver Gerbitz, dass Sie beide dieses Interview und somit den Artikel möglich gemacht haben.</p>
<p></p>								</div>
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			</item>
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		<title>Wellendorff – ein wahres Schmuckstück!</title>
		<link>https://www.biesalski-company.com/de/markenprofil-wellendorff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 16:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Luxusmarken]]></category>
		<category><![CDATA[Markenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Markenentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
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					<description><![CDATA[Autorin: Madelaine Mader Unser zweites Siegerprofil im Rahmen der deutschen Luxusmarkenstudie gebührt Wellendorff. Seit Beginn unserer Studie in 2005, ist die Marke im Ranking vertreten und kontinuierlich aufgestiegen! Mit einem enormen Sprung schaffte es die deutsche Schmuckmarke dieses Jahr zum ersten Mal unter die Top 10 und ist mit einem Plus von sieben Plätzen unser [&#8230;]]]></description>
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									<p><em>Autorin: Madelaine Mader</em></p><p>Unser zweites Siegerprofil im Rahmen der deutschen Luxusmarkenstudie gebührt Wellendorff. Seit Beginn unserer Studie in 2005, ist die Marke im Ranking vertreten und kontinuierlich aufgestiegen! Mit einem enormen Sprung schaffte es die deutsche Schmuckmarke dieses Jahr zum ersten Mal unter die Top 10 und ist mit einem Plus von sieben Plätzen unser Top-Aufsteiger des <a href="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2018/04/180410_Deutsche-Luxusmarken-2018_Studienband_mm.pdf">diesjährigen Rankings</a>.</p><p>…und das pünktlich zum 125-jährigen Jubiläum. Die Marke scheint einiges richtig gemacht zu haben!</p><p>Es lohnt sich also doppelt, einen genauen Blick auf die Luxusmarke <a href="http://www.wellendorff.com" target="_blank" rel="noopener">Wellendorff</a> zu werfen. Was macht sie so wertvoll und wie wird sie zum kontinuierlichen Aufsteiger? Was ist ihr Geheimrezept?</p><h3><strong>Kurz-Steckbrief</strong></h3><table><tbody><tr><td width="283">Name:</td><td width="321">Wellendorff Gold-Creationen GmbH &amp; Co. KG</td></tr><tr><td width="283">Standort:</td><td width="321">Pforzheim/ Baden-Württemberg</td></tr><tr><td width="283">Branche:</td><td width="321">Schmuck</td></tr><tr><td width="283">Gründung:</td><td width="321">1893</td></tr><tr><td width="283">Luxusmarken-Index:</td><td width="321">167 Punkte</td></tr></tbody></table><p> </p><h3><strong>W für Willensstärke, Wiedererkennbarkeit und wahre Werte – eben Wellendorff</strong></h3><p>Wenn vom Unternehmen Wellendorff die Rede ist, sind sich die Experten einig: eine gleichbleibend hervorragende Qualität gepaart mit einem speziellen unverkennbaren, aber gut ankommenden Design.</p><p>Doch war das schon immer so?</p><p>Christoph Wellendorff, Geschäftsführer in der vierten Generation, erklärt im Interview mit B&amp;C, dass sein Vater in den 1960er Jahren den entscheidenden unternehmerischen Schritt für die Marke ging: Die Einführung des Brillant-W‘s auf jedem Schmuckstück. Dies erforderte eine gehörige Portion Mut und Willensstärke. Denn die darauffolgende Reaktion auf dem deutschen Markt war ein herber Rückschlag. Die Hälfte der deutschen Juweliere nahm den Wellendorff Schmuck aus ihrem Sortiment. Doch durch seinen festen Glauben, seine Unbeirrtheit, die Unterstützung seiner Frau und die Expansion in andere Länder konnten diese Umsatzeinbußen wettgemacht werden. Die Marke erholte sich und war nun, durch sein einprägsames „W“, unverkennbar und stärker als zuvor. Der Grundstein für eine klare Wiedererkennung war gesetzt.</p><p>Auch die Unternehmensphilosophie ist klar definiert – eine Alliteration wie sie im Buche steht: Wellendorff steht für „<a href="https://www.wellendorff.com/de/wahre_werte/index.php" target="_blank" rel="noopener">Wahre Werte</a>“. Diese Philosophie beschreibt nicht nur den wahren Manufaktur-Gedanken sowie das wahre Tragegefühl, sondern soll auch das wahre Glück und die wahre Familie ausdrücken. Denn das Glück, den Schmuck so gestalten zu können, wie man ihn selbst will – ohne von Investoren, Banken oder anderen Faktoren getrieben zu werden – ist selten. Abgeleitet aus der Philosophie und dem Gedanken, die Marke noch stärker erlebbar zu machen, entstand vor circa eineinhalb Jahren der heutige, emotional aufgeladene Markenkern: „Aus Liebe. Das Beste.“. Dieser beruht auf einer traditionellen und familienzentrierten Geschichte: „Immer wenn ein Wellendorff-Mann seiner Frau etwas Besonderes schenken wollte, nahm er nur die besten Materialien und erschuf aus Liebe eine Ikone. So entstanden das weichste Collier der Welt und der erste drehbare Ring der Welt“, schwelgt Christoph Wellendorff in Erinnerung. Er habe seiner Frau zur Geburt des ersten Kindes den ersten drehbaren Ring geschenkt – als Symbol für die Ewigkeit, gesteht er.</p><p> </p><h3><strong>Top 10 ist angesagt!</strong></h3><p>„Die klare Positionierung und der neue eingängige Markenkern sind für die super Platzierung in dem diesjährigen Luxusmarken-Ranking verantwortlich“, ist sich Christoph Wellendorff sicher. Im Brand Appeal konnte Wellendorff tatsächlich ein Plus von drei Indexpunkten erzielen. Wird dieser Index näher betrachtet, lässt sich erkennen, dass Wellendorff über alle sechs untersuchten Faktoren (Bekanntheit, Thrill/ Entertainment, Perfektion, Persona, Ästhetik und Innovation) Top-Werte erzielt. Lediglich der Bereich Innovation ist etwas schwächer als die Anderen. Christoph Wellendorff erklärt, dass dies auch „gut so“ sei. „Denn Wellendorff will keinen Sprint hinlegen, sondern einen Marathon“, so der heutige Geschäftsführer weiter. Die Wellendorff Familie glaubt, durch langsame und kontinuierliche Verbesserung weiterzukommen. So kann eine Entwicklung, wie beispielsweise die des drehbaren Solitärrings zum 125-jährigen Jubiläum, schon einmal gut 10 Jahre dauern. „Dann sitzt aber auch wirklich jeder Schritt perfekt“, ist Christoph Wellendorff stolz. Trotz dieser innovativen Höchstleistung liegt der Fokus der Marke auf der Qualität – dies schlägt sich auch im Ranking nieder, mit fast voller Punktzahl im Bereich Perfektion.</p><p>Hinzu kommt noch das sich verändernde Produktportfolio, welches ausschlaggebend für die absolute Preishöhe ist. Einige Experten waren sich bei der Befragung der diesjährigen Studie einig, dass es eine deutliche Preissteigerung gab. Christoph Wellendorff verneint nicht, bestätigt jedoch, dass sich die Schmuckkollektion verändert habe. Neben den bestehenden „normalen“ Schmuckstücken, gibt es auf Wunsch von Wellendorff-Sammlern einige Sonderanfertigungen, deren Preisrange teilweise die Millionen Euro Grenze deutlich überschreitet. Auf diese Pracht-Unikate müssen Liebhaber teilweise bis zu 12 Monaten warten, da sie losgelöst von der normalen Produktion hergestellt werden. Die Verschiebung zu einer höheren Preisrange wird auch durch die Studienergebnisse untermauert. Die Marke hat in der absoluten Preishöhe nämlich sagenhafte 10 Indexpunkte zugelegt.</p><p> </p><h3><strong>„Wir machen Schmuck für unsere eigenen Frauen“</strong></h3><p>Und wer kauft nun die Luxusware von Wellendorff, für die ein Kunde gut und gerne zwischen 5.000 und 50.000 Euro ausgibt?</p><p>Muss eine typische Wellendorff-Persona beschrieben werden, ist dies die etablierte Frau, die Qualität sucht, aber auch Understatement liebt und schon einige Schmuckstücke ihr Eigen nennen darf. Diese Zielgruppe gilt weltweit, ohne Einschränkungen. Denn Wellendorff hat sich entschieden „es gibt nur eine Kollektion für die Wellendorff Kunden – egal woher sie kommen“. Dieses klare Bild geben auch die diesjährigen Studienergebnisse wider, denn auch im Bereich Persona konnte Wellendorff punkten.</p><p>Als wir Christoph Wellendorff nach seinem Wunsch-Markenbotschafter fragen, nennt er ohne Umschweife seine Frau Iris. Als authentische, etablierte Frau verkörpert Sie den Inbegriff seines Persona-Profils. Schließlich „machen wir Schmuck für unsere eigenen Frauen“, so Christoph Wellendorff weiter. Von gekauften Stars halte er nichts, denn wo bliebe da die Authentizität.</p><p> </p><h3><strong>Immer einen Dreh voraus?</strong></h3><p>Und wo wohnt, lebt und kauft die Zielgruppe ein? Das Kerngeschäft wird im Heimat- und zugleich Hauptabsatzmarkt Deutschland erzielt! Weiteres Potenzial besteht in Amerika und Asien, bestätigt Christoph Wellendorff. Hier steht auf dem Plan, in 20 Jahren die Marke und deren Image auf das derzeitige Deutschland-Niveau erfolgreich angehoben zu haben.</p><p>Ansonsten würde Christoph Wellendorff in der Vermarktung „gerne einfach so weiter machen“, gesteht er uns im Interview. „Ich will nichts ändern, denn wir haben einen klaren Fokus in unserem Vertrieb, einige gut ausgewählte Boutiquen weltweit und ein Netz aus erstklassigen Juwelieren“. Wellendorff-Schmuck muss „erlebt und angefasst werden und das geht nun mal nicht online.“ Auch den neuen Zielgruppen blickt Christoph Wellendorff entspannt entgegen, denn „die Digitalisierung ist dein Freund“. Aus seiner Sicht ändern sich zwar die Kommunikationskanäle, aber die Grundbotschaft bleibt die gleiche. Mit dem Markenkern „Aus Liebe. Das Beste.“ begründet er nochmals, dass Wellendorff, unabhängig von Alter oder Zeit, eine hohe Relevanz besitzen und nicht an Bedeutung verlieren wird. Im Gegenteil: Es wird an Bedeutung gewinnen.</p><p>Die Experten nehmen das allerdings etwas anders wahr. Sie sehen bei der Marke eine Herausforderung in der richtigen Ansprache der Digital Natives, also neuer Kundengruppen. Laut ihnen besteht hier akuter Aufholbedarf. Die Marke erhält so nicht einmal die Hälfte der möglichen Punkte. Auch im Branchenvergleich beispielsweise zu Wempe schneidet Wellendorff in diesem Punkt schlechter ab.</p><p>„Das Tragegefühl auf der Haut, einhergehend mit dem emotionalen Kauferlebnis, welches im Gedächtnis bleibt, wird sich auch in Zukunft nicht ändern“, so ist sich Wellendorff sicher, „und das spricht jeden an“. Wellendorff Schmuck ist laut Christoph Wellendorff „selbst mit verbundenen Augen zu erkennen und das kann sonst kein anderer“!</p><p> </p><h3><strong>Geheimzutat des Erfolgs</strong></h3><p>Neben der Wellendorff-Geschichte, dem überzeugenden Handeln und der weitblickenden Zukunftsperspektive fehlt noch eine entscheidende Zutat im Erfolgsrezept Wellendorff: Die Familie! „Hand in Hand“ lautet die Devise. Jeder der Familienmitglieder hat sein eigenes Steckenpferd – so kümmert sich Georg um die Manufaktur, Christoph um Marketing und Vertrieb, Claudia um die PR und die Eltern Hanspeter und Eva stehen nach wie vor beratend zur Seite. Über vier Generationen hinweg konnte so die Marke immer behutsam weitergetragen, verbessert und fokussiert werden. Wellendorff folgt hier seinem eigenen Credo: Dem Generationen-Report. „Wir denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen“, so Christoph Wellendorff. Der Familienzusammenhalt geht aber noch deutlich über die Wellendorff-Namensträger hinaus. Sowohl jeder einzelne Mitarbeiter als auch die engsten Kunden werden als Familie definiert.</p><p> </p><p>Wir sind gespannt wo die weitere Reise für die kleine und große Familie Wellendorff hinführt. Im Ranking klettern sie langsam aber stetig nach oben – ihre kontinuierliche und bedachte Strategie scheint Früchte zu tragen. Wir drücken die Daumen, dass sich Wellendorff, trotz der zukünftigen Herausforderung, die Gelassenheit beibehält und es Ihnen gelingen wird, auch die jüngeren Zielgruppen in ihren Bann zu ziehen.</p><p>Danke an Christoph Wellendorff für das kurzweilige und informative Interview – immer wieder gerne!</p>								</div>
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