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	<title>Markenanalyse &#8211; BIESALSKI &amp; COMPANY Markenberatung</title>
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	<title>Markenanalyse &#8211; BIESALSKI &amp; COMPANY Markenberatung</title>
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		<title>Komfortzone verlassen und Neues wagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2021 10:30:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenpraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[Julia Hüsam im Interview über ihr Praktikum in der Markenberatung. Liebe Julia, erzähl doch mal etwas über Dich &#8230; Ich heiße Julia und komme ursprünglich aus Offenburg. Mittlerweile hat es mich aber nach Mannheim verschlagen, dort studiere ich Kultur und Wirtschaft mit den Schwerpunkten Anglistik und BWL an der Universität Mannheim. 1. Wie bist du [&#8230;]]]></description>
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									<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Julia Hüsam im Interview über ihr Praktikum in der Markenberatung.<em><br /></em></p>
<p><strong>Liebe Julia, erzähl doch mal etwas über Dich &#8230;</strong></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich heiße Julia und komme ursprünglich aus Offenburg. Mittlerweile hat es mich aber nach Mannheim verschlagen, dort studiere ich Kultur und Wirtschaft mit den Schwerpunkten Anglistik und BWL an der Universität Mannheim.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Wie bist du auf B&amp;C aufmerksam geworden und warum hast du dich für B&amp;C entschieden?</strong></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Auf B&amp;C bin ich schon vor einiger Zeit auf der BAUMA in München aufmerksam geworden. Das Unternehmen, dessen Messestand ich dort besuchte, war Kunde von B&amp;C und von den vorausgegangenen Workshops und Messetrainings sehr begeistert. Daraufhin wurde ich neugierig und habe mich direkt an B&amp;C erinnert, als ich mich auf die Suche nach einer Praktikumsstelle machte. Für B&amp;C habe ich mich entschieden, weil ich mehr über Marken und den Berufsalltag in einer Markenberatung erfahren wollte. Aber auch, weil ich mir von meinem Praktikum erhoffte, in der kurzen Zeit so viel wie möglich zu lernen und dabei auch Verantwortung übernehmen zu dürfen. Diese Möglichkeit sah ich bei B&amp;C und wurde nicht enttäuscht.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Was ist deine Lieblingsmarke? Warum ist es deine Lieblingsmarke?</strong></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Da gibt es so einige Marken, die ich gerne mag. Eine meiner Favoriten im Design Bereich ist aber definitiv Vitra. Die Kombination aus Design, Funktion und Qualität, für die die Marke steht, faszinieren mich und ein Besuch auf dem Vitra Campus ist immer wieder ein Erlebnis.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Was war dein schönster Praktikumsmoment?</strong></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Der schönste Praktikumsmoment war für mich persönlich das erfolgreiche Fertigstellen meines ersten größeren Projekts und das anschließende Präsentieren beim Kunden. Das Resultat und die Relevanz der eigenen Arbeit zu sehen gab mir ein gutes Gefühl und war all die Anstrengung und Mühe wert.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Welche drei zentralen Learnings nimmst du mit?</strong></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Ganz eindeutig habe ich in meiner Zeit bei B&amp;C gelernt, unter Zeitdruck und dennoch präzise zu arbeiten und auf jedes Detail zu achten. Ich bin mir sicher, dass sich diese Erfahrung auch für meine berufliche Zukunft als sehr wertvoll erweisen wird.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Ein persönliches Learning war für mich die Erkenntnis, wie bereichernd es doch ist, die eigene Komfortzone zu verlassen und Neues zu wagen. Mitten in einer Pandemie in eine neue Stadt zu ziehen und den ersten Schritt in Richtung Arbeitswelt zu machen, kostete mich anfangs Mut, der jedoch belohnt wurde. Rückblickend erwies sich dieser Schritt als die beste Entscheidung.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Zudem nehme ich mit, dass das Thema Marke eine unglaubliche Vielfältigkeit mit sich bringt und dass der Alltag in einer Markenberatung abwechslungsreich ist und die Aufgaben nie langweilig werden. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass mich das Thema auch in der Zukunft begleiten wird.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>5. Hat sich dein Blick auf Marken durch das Praktikum bei B&amp;C geändert?</strong></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Auf jeden Fall hat sich mein Blick auf Marken verändert. Seit meiner Zeit bei B&amp;C achte ich viel mehr auf Marken und habe ein besseres Verständnis dafür, was hinter dem Markenauftritt steckt. Ganz besonders freue ich mich immer dann, wenn ich eine Marke entdecke, die ich aus meinen Projekten bei B&amp;C kenne.</p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Julia, wir danken Dir herzlich für Deine tolle Unterstützung. Für Deine private und berufliche Zukunft wünschen wir Dir alles Gute und viel Erfolg!</strong></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Interesse an den spannenden Aufgaben einer Markenberatung und einem super Team? Für unsere aktuellen Stellenangebote bitte <a href="https://www.biesalski-company.com/de/markenjobs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier klicken</a>.</p>
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		<title>Schramm – Weil guter Schlaf Luxus ist?!</title>
		<link>https://www.biesalski-company.com/de/markenprofil-schramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 17:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Luxusmarken]]></category>
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					<description><![CDATA[Autorin: Madelaine Mader Der demonstrative Luxus spielt bei den Deutschen eher eine untergeordnete Rolle, wohingegen der stille Luxus, welcher das eigene Wohlbefinden stärkt, höher im Kurs steht. So auch das Thema Schlafen, welchem sich die Marke Schramm seit fast 100 Jahren annimmt. Schramm Werkstätten sind mittlerweile in der dritten Generation mehr als erfolgreich im Bereich [&#8230;]]]></description>
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									<p><em>Autorin: Madelaine Mader</em></p><p>Der demonstrative Luxus spielt bei den Deutschen eher eine untergeordnete Rolle, wohingegen der stille Luxus, welcher das eigene Wohlbefinden stärkt, höher im Kurs steht. So auch das Thema Schlafen, welchem sich die Marke Schramm seit fast 100 Jahren annimmt. <a href="https://www.schramm-werkstaetten.com/de/de" target="_blank" rel="noopener">Schramm Werkstätten</a> sind mittlerweile in der dritten Generation mehr als erfolgreich im Bereich Schlafen unterwegs um genau zu sein im Bereich Betten. Schramm Betten sind nun seit 2016 zum zweiten Mal unter den Top-30 im <a href="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2018/04/180410_Deutsche-Luxusmarken-2018_Studienband_mm.pdf">Ranking der deutschen Luxusmarken</a> vertreten und haben sich im guten Mittelfeld verankert. Auch wenn aktuell im Handel etwas die Kaufbereitschaft fehlt und Konsumenten generell etwas verhalten einkaufen, ist Schramm positiv gestimmt.</p><p>Ein genauerer Blick auf die Bettenmarke aus Rheinland-Pfalz lohnt sich allemal. Auch in der aktuell nicht ganz so rosigen Zeit, ist Schramm die Marke zu der sich alle Befragten ausschließlich positiv geäußert haben. Doch was steckt dahinter? Was macht einen erfolgreichen Luxusbettenhersteller aus? Welche Vision treibt sie an? Ist guter Schlaf Luxus? Unser Markenprofil deckt auf!</p><h3><strong>Kurz-Steckbrief</strong></h3><table><tbody><tr><td width="283">Name:</td><td width="321">Schramm Werkstätten GmbH</td></tr><tr><td width="283">Standort:</td><td width="321">Winnweiler/ Rheinland-Pfalz</td></tr><tr><td width="283">Branche:</td><td width="321">Möbel/ Betten</td></tr><tr><td width="283">Gründung:</td><td width="321">1923</td></tr><tr><td width="283">Luxusmarken-Index:</td><td width="321">159 Punkte</td></tr></tbody></table><p><strong> </strong></p><h3><strong>Guter Schlaf als sichtlicher Gewinner</strong></h3><p>Bereits der deutsche Philosoph Immanuel Kant wusste im 18. Jahrhundert, dass „<em>drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen</em>“. Und genau auf das Thema Schlaf fokussiert sich Schramm. Denn der gute Schlaf ist ein gesellschaftsrelevantes Thema mit dem sich immer mehr Menschen auseinandersetzen. In der heutigen hektischen Zeit, in der die Konsumenten von Informationsflut und Leistungsdruck getrieben werden, ist Schlaf die Energiequelle.</p><p>In der Unternehmensmission bezeichnet Schramm den guten Schlaf als „Wiege eines gesunden Lebens“. Genau dies spiegelt die Zielgruppe wider. Unter allen Befragten wurden Schramm durchweg positive Assoziationen wie „einen starken Markennamen“, „sehr gute Handwerklichkeit“ oder „eine steigende Philosophie“ zugeschrieben. Das nachhaltige und bewusste Handeln Schramms stellt diese unter Beweis.</p><p>Angela Schramm, Head of Marketing bei Schramm, bestätigt: „Wir sind ein Familienunternehmen und legen sehr viel Wert auf den persönlichen Austausch mit unseren Händlern, Kunden und Mitarbeitern“. „Wir haben das Glück“, so die Marketingverantwortliche weiter, „dass wir ein Produkt haben, welches im Moment unglaubliche Begehrlichkeit am Markt aufweist“. Dies bestätigen auch die Stimmen der befragten Experten sowie das jahrhundertalte Zitat von Immanuel Kant.</p><h3><strong>Der Schlaf unserer Kunden treibt uns an</strong></h3><p>Als Familienunternehmen ist Schramm stets auf seine Kunden und deren Bedürfnisse bedacht. So gibt es in der Zentrale in Winnweiler einen Showroom, in welchem die gängigsten Produkte und Highlights ausgestellt werden. Auch ich hatte die Ehre einmal Probe zu liegen. Bis zu zwei Stunden dauert ein Beratungsgespräch zur Identifikation der perfekt passenden Matratze, erklärt mir dort ein Schramm- Mitarbeiter.</p><p>Im Showroom ist zu sehen, dass die im Leitbild verankerte Kundenorientierung im Unternehmen tatsächlich selbst gelebt wird. Angela Schramm ist sichtlich stolz darauf, denn sie und ihr Mann Axel geben der Marke ihr Gesicht sowie den Charakter. Diese Markenpersönlichkeit wurde in der diesjährigen Studie mit dem Faktor „<strong>Persona</strong>“ gemessen, welcher einer der sechs Bestandteile des <strong>Brand Appeals</strong> ist. Dieser weist souveräne 7,5 von maximal 10 Indexpunkte auf und liegt damit im gemessenen Durchschnitt. Das Ergebnis ist für Schramm auch völlig in Ordnung, denn die Marke bedient neben dem Luxusbereich auch Einsteiger- und Premiumprodukte. „Dementsprechend haben wir vielschichte Käufergruppen“, begründet die Marketingleiterin. Auch die befragten Experten in der Studie sind hier gleicher Meinung. Dort heißt es: „Schramm geht auf seine Kunden ein“, „das Sortiment entspricht der Nachfrage“ oder aber auch „Perfektion wird hier noch groß geschrieben“.</p><p>Die qualitativen Expertenaussagen werden ebenfalls durch einen weiteren Faktor des Brand Appeals, der „<strong>Perfektion</strong>“, quantitativ untermauert. Dieser Faktor liegt bei sagenhaften 9,2 Indexpunkten und ist im Vergleich zur Branche (8,4) überdurchschnittlich ausgeprägt. Zusätzlich konnte auch im Jahresvergleich zu 2016 (8,8) deutlich an Zuwachs gewonnen werden.</p><h3><strong>Die Marke Schramm unter der Lupe</strong></h3><p>Doch beginnen wir am Anfang unserer Studienergebnisse: Übergreifend betrachtet ist die Luxusmarke Schramm im Ranking, um einen Platz nach hinten gefallen und hat sechs Indexpunkte im Vergleich zur <a href="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2017/cms_content/download/Studienband_deutsche_Luxusmarken_2016.pdf">Luxusstudie aus 2016</a> verloren, wovon zwei auf das Konto des relativen Preisabstands gehen. Die anderen vier dieser Punkte sind dem schwächeren <strong>Brand Appeal</strong> geschuldet. Beispielsweise hat sich der Faktor „<strong>Thrill &amp; Entertainment</strong>“ verschlechtert. Angela Schramm begründet dies mit einem zu großen Angebot am Markt. Schramm mache viele Kundenevents, um die Kunden nachhaltig zu begeistern. Was früher herausstach, ist heute Normalzustand und wird ebenfalls von anderen Marken genutzt. So herrscht ein Überangebot an Veranstaltungen. Angela Schramm erzählt, dass früher zu den Events gut und gerne einmal 100 Personen kamen. Heute seien sie froh, wenn es 30 werden, gesteht sie. Die Zeiten und das Kommunikationsangebot haben sich massiv verändert. Nun geht es darum, sich auf die sich veränderten Gegebenheiten einzulassen und Neues auszuprobieren. Der zweite Punkt sei das Erlebnis am Point of Sales (PoS). Hier habe Schramm keinen direkten Einfluss auf die Ausgestaltung der Warenpräsentation. „Wir geben zwar Tipps und Hinweise an die Hand, doch wie die Produkte letztendlich dargestellt werden entscheiden die Händler vor Ort“, so die Marketingverantwortliche. Die vier Außendienst-Mitarbeiter von Schramm besuchen die Händler aus kapazitären Gründen nur circa 4-5 Mal pro Jahr. Die Ausgestaltung des PoS ist ein Branchenproblem, weiß auch Axel Schramm, der neben seiner Geschäftsführerrolle auch den Vorsitz des <a href="http://www.moebelindustrie.de/" target="_blank" rel="noopener">Verbandes der deutschen Möbelindustrie</a> (VDM) einnimmt.</p><p>Die Warenpräsentation der Schramm Produkte bleibt die gleiche, auch in verschiedenen Zielmärkte. Wie zuvor erwähnt, sieht sich die Marke selbst nämlich nicht ausschließlich im Luxusbereich angesiedelt. „Gutes Schlafen ist kein Luxus“, so Angela Schramm im Interview. „Wir stellen uns bewusst breiter auf – so bedienen wir den Einsteigerbereich, welcher ein Viertel des Umsatzes ausmacht, den Premiumbereich mit der Hälfte und den Luxusbereich mit dem letzten Viertel“. Dieser Ansatz spiegelt sich auch im <strong>relativen Preisabstand</strong> wider, welcher neben dem Brand Appeal ein weiterer Indexwert ist, und erklärt den Rückgang der zwei Indexpunkte im Vergleich zu 2016. Dieses Jahr erreichte Schramm 37 von maximal 100 Indexpunkten. Darauf sind sie stolz – es verdeutlicht die breite Aufstellung der Schramm-Leistungen, teilt uns Angela Schramm mit. Im neuen Onlineshop werden seit 2017, neben Kerzen und Bettwäsche auch weitere Randartikel, die das Schlafen tangieren, zu erschwinglichen Preisen angeboten. „So wollen wir auch die Zielgruppe von morgen an unsere Marke heranführen“, erläutert die Frau des Geschäftsführers. In der Studie kristallisiert sich aber heraus: Die <strong>Digital Natives</strong> werden noch nicht wirklich erreicht. Dieser Aufholbedarf bezieht sich allerdings nicht nur auf die Bettenmarke, die ganze Luxusbranche und vor allem die Möbel- beziehungsweise Interieur-Sparte ist davon betroffen. Schramm geht diesem Thema bereits aktiv nach: Neben dem neuen Onlineshop wurde im Frühjahr diesen Jahres der Social Media-Auftritt überarbeitet. Tochter Marisa Schramm, selbst ein Digital Native, nahm sich der digitalen Welt an. Seitdem geht es mit den digitalen Interkationen und der Bekanntheit steil bergauf. Wöchentliche Meetings zum Content sowie Messung der aktuellen Performance zeigen, dass Schramm es ernst meint. Es dauert allerdings seine Zeit, bis die Zielgruppe die neue Aufstellung Richtung digitale Welt gelernt beziehungsweise durchdrungen hat und so erste Erfolge sichtbar werden. Durch die neuen Medienkanäle und die veränderten Bedingungen wird Schramm ein Stück flexibler und schneller. Doch muss das sein?</p><p>Die <strong>Anpassungsfähigkeit</strong> der Marke hat im Branchenvergleich extrem schlecht abgeschnitten und erzielte nicht einmal die Hälfte der zu erreichenden Punkte. Schramm ist zwar für seine vielen individuellen Anfertigungen und sein sehr tiefes Sortiment bekannt, so die Branchenexperten, beschränkt sich allerdings bewusst auf den Bereich Betten. „Durch den Zukauf der Möbelmarke Interlübke dürfte sich dies aber für die Zukunft verändern“, erklärt uns die Marketingverantwortliche.</p><h3><strong>Wir setzen auf Zwei Matratzen-System statt Lattenrost</strong></h3><p>Schramm hat sich bislang nicht vom Kurs abbringen lassen. „Der beste Weg für erholsamen Schlaf ist das Zwei Matratzen-System sagte der Vater von Axel“, so Angela Schramm „und dabei blieb es, selbst als der Lattenrost seine Sternstunde hatte!“ Damals war es wohl eine harte und konsequente Entscheidung die Nischenstrategie weiter zu verfolgen, doch sie hat sich bis heute gelohnt. Schramm konnte sich, ursprünglich als Sattlerei und Polsterei gegründet, voll und ganz auf ihr Bett fokussieren und wird heute, laut Angela Schramm, „als einer der besten Bettenhersteller weltweit wahrgenommen“. Der Manufakturgedanke ist nach 95 Jahren immer noch im Familienunternehmen verankert. „Wir wollen nicht mehr als 220 Mitarbeiter, das funktioniert nicht. Wir sind eine Familie und wollen uns untereinander noch kennen.“, so Angela Schramm. Doch steht dies in Konflikt mit der Vision 2023, welche besagt, dass zum 100-jährigen Jubiläum auch international der außergewöhnliche Schlafkomfort mit Schramm assoziiert werden soll? Angela Schramm verneint: „Wir wollen und werden ein Familienunternehmen bleiben, die Bettenmanufaktur ist eines unserer Marken-USPs“. Schramm kann pro Jahr nur eine gewisse Anzahl an Betten mit dieser Anzahl an Mitarbeitern herstellen und dessen sind sie sich bewusst. „Unsere Kunden sollen das Gefühl haben, wenn sie Geld für unsere Produkte ausgeben, wird es individuell für sie angefertigt.“ So verknappt Schramm die Anzahl der gefertigten Betten bewusst und kann damit sogar eine Steigerung der Begehrlichkeit hervorrufen. Das sieht Familie Schramm auch ganz klar als Geheimrezept ihres Erfolges, welcher sich als Dreiklang zusammenfassen lässt: „Oben drauf steht ‚handmade‘, danach kommt die Familie und darunter die Authentizität“.</p><h3><strong>Der deutsche Pragmatiker</strong></h3><p>„…und genau das unterscheidet uns auch vom Wettbewerb. Wir bieten unseren Kunden ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, denn wir sind mit unseren Patenten und Entwicklungen weltweit einzigartig“, so Angela Schramm. „Das Herzstück unserer Matratzen, der Taschenfederkern, wird ganz nach dem Manufakturgedanken per Hand gefertigt. So können wir einen komfortablen und fließenden Kraftübergang für den, der darauf liegt gewährleisten“. Und was macht die Konkurrenz anders? „Diese legen zum Beispiel mehr Wert auf das ‚Handstiching‘, also das Zusammennähen und fixieren verschiedener Materialien. Das ist wirklich sehr schön und unfassbar aufwändig, trägt allerdings nichts zum Schlafkomfort bei“. Schramm geht hier etwas pragmatischer vor, teilweise sogar maschinell, so ist aber auch die Maßhaltigkeit und die Funktionalität gewährleistet: „Wir sind eben Deutsch und unsere Kunden verlangen das auch von uns! Die Mitbewerberprodukte haben eine etwas rundere Ecke hier, eine etwas weniger runde Ecke dort – für die Engländer oder Franzosen ist das okay“, so Angela Schramm weiter. Von den Deutschen wird die Perfektion im Detail erwartet, was auch die Studienergebnisse seit Jahren zeigen. „Diese deutsche Korrektheit steht uns manchmal im Weg“, gesteht die Marketingleiterin, „das schränkt teilweise die Kreativität ein oder lässt bei der Preisgestaltung weniger Spielraum“.</p><h3><strong>„Die Leute wollen Geschichten hören und Gesichter sehen“</strong></h3><p>Eingeschränkte Kreativität bedeutet immer noch Kreativität. So bringt Schramm Anfang 2018 das Bett „Brace“ auf den Markt (siehe Foto). Die Designerin war niemand anderes als Angela Schramm selbst. Sie vertraut uns an, es sei nicht ihr erstes Bett, welches sie entworfen hat. Seit über 30 Jahren betreut sie das Marketing und es sind schon einige Designs aus ihrer Hand entstanden. Doch im Gegensatz zu früher, interessiert es heute die Kunden wer dahintersteckt, sie wollen ein Gesicht haben und Geschichten hören. Neben Produktserien mit namhaften Designern wie Hanne Willmann oder Sebastian Herkner reiht sich nun auch das Gesicht der Marke, Angela Schramm, mit in die Designer-Galerie ein.</p><p>…und wer wäre nach dem „Wünsch-dir-was“-Prinzip der Markenbotschafter Schramms? „Womöglich eine royale Familie, aber eine skandalfreie. Gibt es etwas Schöneres als zu sagen, dass zum Beispiel Herzogin Kate in unserem Bett schläft? Leider haben wir hier in Deutschland keine königliche Familie“, bedauert Angela Schramm.</p><p>Doch wie war das nochmal, dass Schramm sich nicht als Luxus sieht?</p><p>Jetzt mal Hand aufs Herz: Was kostet denn nun ein Schramm Bett? Alles in allem bekommt der Kunde das Einsteigermodell schon ab knapp 4.000 Euro, das teuerste Bett liegt bei circa 40.000 Euro. „Diese werden aber eher seltener gekauft“, so die Marketingverantwortliche.</p><p>Wir sind neugierig auf das was bei Schramm kommt. Im oberen Mittelfeld des Rankings gut eingefunden und mit allerlei Tatendrang Richtung (digitale) Zukunft, sind wir mehr als gespannt auf die Studienergebnisse 2020 sowie das 100-jährige Jubiläum in fünf Jahren!</p><p>Herzlichen Dank an Angela Schramm für das sehr tiefgründige und offene Interview – hat Spaß gemacht!</p>								</div>
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		<title>Change-Prozesse erfolgreich gestalten</title>
		<link>https://www.biesalski-company.com/de/change-prozesse-erfolgreich-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 14:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Markenanalyse]]></category>
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					<description><![CDATA[Autorin: Katharina Peeters Nahezu jeder hat es schon einmal selbst erlebt oder zumindest davon gehört: Ein Unternehmen startet einen Veränderungsprozess, der nach kurzer Zeit ins Stocken gerät. Schuld daran ist oftmals die Tatsache, dass im Vorfeld die aktuelle Bereitschaft zur Veränderung nicht ermittelt wurde und der darauf folgende Veränderungsprozess nicht auf diesen aktuellen Status angepasst [&#8230;]]]></description>
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									<p><em>Autorin: Katharina Peeters</em></p><p>Nahezu jeder hat es schon einmal selbst erlebt oder zumindest davon gehört: Ein Unternehmen startet einen Veränderungsprozess, der nach kurzer Zeit ins Stocken gerät. Schuld daran ist oftmals die Tatsache, dass im Vorfeld die aktuelle Bereitschaft zur Veränderung nicht ermittelt wurde und der darauf folgende Veränderungsprozess nicht auf diesen aktuellen Status angepasst war. Dazu bietet sich eine Reifegradanalyse an, die die Veränderungsbereitschaft zu Beginn eines Change-Prozesses aber auch zu bestimmten Zeitpunkten im laufenden Change-Prozess misst.</p><h3><strong>Basis: Analyse externer und interner Reifegradfaktoren</strong></h3><p>Diese Analyse beinhaltet einerseits eine externe und andererseits eine interne Perspektive. Extern bezieht sie sich auf alle Kontaktpunkte der Customer Journey und misst insbesondere den Reifegrad der Moments of Truth, also deren Eignung zum Transport der Markenidentität. Darüber hinaus werden die internen Prozesse analysiert, um zu verstehen, wie veränderungsbereit einzelne Organisationseinheiten sind.</p><p>So lassen sich die Instrumente des Change-Prozesses gezielt und wirksam einsetzen – angepasst an die Bedürfnisse und den aktuellen Stand der Mitarbeiter auf der einen, sowie der Kunden und Anspruchsgruppen auf der anderen Seite. Ein Scheitern des Prozesses wird wirkungsvoll verhindert und die Markenperformance kann nachhaltig gesteigert werden.</p><h3><strong>Ziel: Identifikation von Stellhebeln für einen erfolgreichen Change-Prozess</strong></h3><p>Durch die interne Messung der Veränderungsbereitschaft beispielsweise hinsichtlich der IT-Infrastruktur oder der Aufbauorganisation lässt sich die Frage beantworten, inwieweit die Voraussetzungen für einen Wandel gegeben sind. Die Stärken und Schwächen einer Organisation werden aufgedeckt und die Stellhebel zum weiteren Ausbau der Stärken identifiziert.</p><p>Die externe Bestimmung der Markenperformance ermittelt die relevanten, verhaltensbezogenen Moments of Truth, in dem die einzelnen Kontaktpunkte entlang der Customer Journey hinsichtlich ihrer Eignung zur Vermittlung der Nutzen und der Markenpositionierung bewertet werden.</p><p>Darüber hinaus lässt sich aus der Status Quo-Messung von Reifegradindex und Markenperformance ein optimaler, zukünftiger Zielwert aus Sicht der Zielgruppen ableiten.</p><h3><strong>Ergebnis: Motivierte Mitarbeiter und Commitment für den Change-Prozess</strong></h3><p>Wichtig in einem Change-Prozess ist die frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter durch umfassende Informationen und aktive Partizipation. Durch die Reifegradanalyse wird intern ein besseres Verständnis und damit auch eine größere Bereitschaft für den Wandel erzielt. Darüber hinaus gewinnt man Commitment durch die Argumente, die unter Einbeziehung der gesamten Organisation entstanden sind. Dies stellt die Grundlage für die Initiierung des Prozesses dar. Die Mitarbeiter erkennen sich selbst wieder, dadurch wird das „not invented here“-Syndrom vermieden und damit die Ablehnung gegenüber der Veränderung. Denn jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, sich aktiv an dem Prozess zu beteiligen.</p><p>Insgesamt schafft eine Reifegradanalyse also Sicherheit und steigert die Motivation, den Wandel zu beginnen.</p>								</div>
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		<title>Wellendorff – ein wahres Schmuckstück!</title>
		<link>https://www.biesalski-company.com/de/markenprofil-wellendorff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 16:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Luxusmarken]]></category>
		<category><![CDATA[Markenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Markenentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
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					<description><![CDATA[Autorin: Madelaine Mader Unser zweites Siegerprofil im Rahmen der deutschen Luxusmarkenstudie gebührt Wellendorff. Seit Beginn unserer Studie in 2005, ist die Marke im Ranking vertreten und kontinuierlich aufgestiegen! Mit einem enormen Sprung schaffte es die deutsche Schmuckmarke dieses Jahr zum ersten Mal unter die Top 10 und ist mit einem Plus von sieben Plätzen unser [&#8230;]]]></description>
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									<p><em>Autorin: Madelaine Mader</em></p><p>Unser zweites Siegerprofil im Rahmen der deutschen Luxusmarkenstudie gebührt Wellendorff. Seit Beginn unserer Studie in 2005, ist die Marke im Ranking vertreten und kontinuierlich aufgestiegen! Mit einem enormen Sprung schaffte es die deutsche Schmuckmarke dieses Jahr zum ersten Mal unter die Top 10 und ist mit einem Plus von sieben Plätzen unser Top-Aufsteiger des <a href="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2018/04/180410_Deutsche-Luxusmarken-2018_Studienband_mm.pdf">diesjährigen Rankings</a>.</p><p>…und das pünktlich zum 125-jährigen Jubiläum. Die Marke scheint einiges richtig gemacht zu haben!</p><p>Es lohnt sich also doppelt, einen genauen Blick auf die Luxusmarke <a href="http://www.wellendorff.com" target="_blank" rel="noopener">Wellendorff</a> zu werfen. Was macht sie so wertvoll und wie wird sie zum kontinuierlichen Aufsteiger? Was ist ihr Geheimrezept?</p><h3><strong>Kurz-Steckbrief</strong></h3><table><tbody><tr><td width="283">Name:</td><td width="321">Wellendorff Gold-Creationen GmbH &amp; Co. KG</td></tr><tr><td width="283">Standort:</td><td width="321">Pforzheim/ Baden-Württemberg</td></tr><tr><td width="283">Branche:</td><td width="321">Schmuck</td></tr><tr><td width="283">Gründung:</td><td width="321">1893</td></tr><tr><td width="283">Luxusmarken-Index:</td><td width="321">167 Punkte</td></tr></tbody></table><p> </p><h3><strong>W für Willensstärke, Wiedererkennbarkeit und wahre Werte – eben Wellendorff</strong></h3><p>Wenn vom Unternehmen Wellendorff die Rede ist, sind sich die Experten einig: eine gleichbleibend hervorragende Qualität gepaart mit einem speziellen unverkennbaren, aber gut ankommenden Design.</p><p>Doch war das schon immer so?</p><p>Christoph Wellendorff, Geschäftsführer in der vierten Generation, erklärt im Interview mit B&amp;C, dass sein Vater in den 1960er Jahren den entscheidenden unternehmerischen Schritt für die Marke ging: Die Einführung des Brillant-W‘s auf jedem Schmuckstück. Dies erforderte eine gehörige Portion Mut und Willensstärke. Denn die darauffolgende Reaktion auf dem deutschen Markt war ein herber Rückschlag. Die Hälfte der deutschen Juweliere nahm den Wellendorff Schmuck aus ihrem Sortiment. Doch durch seinen festen Glauben, seine Unbeirrtheit, die Unterstützung seiner Frau und die Expansion in andere Länder konnten diese Umsatzeinbußen wettgemacht werden. Die Marke erholte sich und war nun, durch sein einprägsames „W“, unverkennbar und stärker als zuvor. Der Grundstein für eine klare Wiedererkennung war gesetzt.</p><p>Auch die Unternehmensphilosophie ist klar definiert – eine Alliteration wie sie im Buche steht: Wellendorff steht für „<a href="https://www.wellendorff.com/de/wahre_werte/index.php" target="_blank" rel="noopener">Wahre Werte</a>“. Diese Philosophie beschreibt nicht nur den wahren Manufaktur-Gedanken sowie das wahre Tragegefühl, sondern soll auch das wahre Glück und die wahre Familie ausdrücken. Denn das Glück, den Schmuck so gestalten zu können, wie man ihn selbst will – ohne von Investoren, Banken oder anderen Faktoren getrieben zu werden – ist selten. Abgeleitet aus der Philosophie und dem Gedanken, die Marke noch stärker erlebbar zu machen, entstand vor circa eineinhalb Jahren der heutige, emotional aufgeladene Markenkern: „Aus Liebe. Das Beste.“. Dieser beruht auf einer traditionellen und familienzentrierten Geschichte: „Immer wenn ein Wellendorff-Mann seiner Frau etwas Besonderes schenken wollte, nahm er nur die besten Materialien und erschuf aus Liebe eine Ikone. So entstanden das weichste Collier der Welt und der erste drehbare Ring der Welt“, schwelgt Christoph Wellendorff in Erinnerung. Er habe seiner Frau zur Geburt des ersten Kindes den ersten drehbaren Ring geschenkt – als Symbol für die Ewigkeit, gesteht er.</p><p> </p><h3><strong>Top 10 ist angesagt!</strong></h3><p>„Die klare Positionierung und der neue eingängige Markenkern sind für die super Platzierung in dem diesjährigen Luxusmarken-Ranking verantwortlich“, ist sich Christoph Wellendorff sicher. Im Brand Appeal konnte Wellendorff tatsächlich ein Plus von drei Indexpunkten erzielen. Wird dieser Index näher betrachtet, lässt sich erkennen, dass Wellendorff über alle sechs untersuchten Faktoren (Bekanntheit, Thrill/ Entertainment, Perfektion, Persona, Ästhetik und Innovation) Top-Werte erzielt. Lediglich der Bereich Innovation ist etwas schwächer als die Anderen. Christoph Wellendorff erklärt, dass dies auch „gut so“ sei. „Denn Wellendorff will keinen Sprint hinlegen, sondern einen Marathon“, so der heutige Geschäftsführer weiter. Die Wellendorff Familie glaubt, durch langsame und kontinuierliche Verbesserung weiterzukommen. So kann eine Entwicklung, wie beispielsweise die des drehbaren Solitärrings zum 125-jährigen Jubiläum, schon einmal gut 10 Jahre dauern. „Dann sitzt aber auch wirklich jeder Schritt perfekt“, ist Christoph Wellendorff stolz. Trotz dieser innovativen Höchstleistung liegt der Fokus der Marke auf der Qualität – dies schlägt sich auch im Ranking nieder, mit fast voller Punktzahl im Bereich Perfektion.</p><p>Hinzu kommt noch das sich verändernde Produktportfolio, welches ausschlaggebend für die absolute Preishöhe ist. Einige Experten waren sich bei der Befragung der diesjährigen Studie einig, dass es eine deutliche Preissteigerung gab. Christoph Wellendorff verneint nicht, bestätigt jedoch, dass sich die Schmuckkollektion verändert habe. Neben den bestehenden „normalen“ Schmuckstücken, gibt es auf Wunsch von Wellendorff-Sammlern einige Sonderanfertigungen, deren Preisrange teilweise die Millionen Euro Grenze deutlich überschreitet. Auf diese Pracht-Unikate müssen Liebhaber teilweise bis zu 12 Monaten warten, da sie losgelöst von der normalen Produktion hergestellt werden. Die Verschiebung zu einer höheren Preisrange wird auch durch die Studienergebnisse untermauert. Die Marke hat in der absoluten Preishöhe nämlich sagenhafte 10 Indexpunkte zugelegt.</p><p> </p><h3><strong>„Wir machen Schmuck für unsere eigenen Frauen“</strong></h3><p>Und wer kauft nun die Luxusware von Wellendorff, für die ein Kunde gut und gerne zwischen 5.000 und 50.000 Euro ausgibt?</p><p>Muss eine typische Wellendorff-Persona beschrieben werden, ist dies die etablierte Frau, die Qualität sucht, aber auch Understatement liebt und schon einige Schmuckstücke ihr Eigen nennen darf. Diese Zielgruppe gilt weltweit, ohne Einschränkungen. Denn Wellendorff hat sich entschieden „es gibt nur eine Kollektion für die Wellendorff Kunden – egal woher sie kommen“. Dieses klare Bild geben auch die diesjährigen Studienergebnisse wider, denn auch im Bereich Persona konnte Wellendorff punkten.</p><p>Als wir Christoph Wellendorff nach seinem Wunsch-Markenbotschafter fragen, nennt er ohne Umschweife seine Frau Iris. Als authentische, etablierte Frau verkörpert Sie den Inbegriff seines Persona-Profils. Schließlich „machen wir Schmuck für unsere eigenen Frauen“, so Christoph Wellendorff weiter. Von gekauften Stars halte er nichts, denn wo bliebe da die Authentizität.</p><p> </p><h3><strong>Immer einen Dreh voraus?</strong></h3><p>Und wo wohnt, lebt und kauft die Zielgruppe ein? Das Kerngeschäft wird im Heimat- und zugleich Hauptabsatzmarkt Deutschland erzielt! Weiteres Potenzial besteht in Amerika und Asien, bestätigt Christoph Wellendorff. Hier steht auf dem Plan, in 20 Jahren die Marke und deren Image auf das derzeitige Deutschland-Niveau erfolgreich angehoben zu haben.</p><p>Ansonsten würde Christoph Wellendorff in der Vermarktung „gerne einfach so weiter machen“, gesteht er uns im Interview. „Ich will nichts ändern, denn wir haben einen klaren Fokus in unserem Vertrieb, einige gut ausgewählte Boutiquen weltweit und ein Netz aus erstklassigen Juwelieren“. Wellendorff-Schmuck muss „erlebt und angefasst werden und das geht nun mal nicht online.“ Auch den neuen Zielgruppen blickt Christoph Wellendorff entspannt entgegen, denn „die Digitalisierung ist dein Freund“. Aus seiner Sicht ändern sich zwar die Kommunikationskanäle, aber die Grundbotschaft bleibt die gleiche. Mit dem Markenkern „Aus Liebe. Das Beste.“ begründet er nochmals, dass Wellendorff, unabhängig von Alter oder Zeit, eine hohe Relevanz besitzen und nicht an Bedeutung verlieren wird. Im Gegenteil: Es wird an Bedeutung gewinnen.</p><p>Die Experten nehmen das allerdings etwas anders wahr. Sie sehen bei der Marke eine Herausforderung in der richtigen Ansprache der Digital Natives, also neuer Kundengruppen. Laut ihnen besteht hier akuter Aufholbedarf. Die Marke erhält so nicht einmal die Hälfte der möglichen Punkte. Auch im Branchenvergleich beispielsweise zu Wempe schneidet Wellendorff in diesem Punkt schlechter ab.</p><p>„Das Tragegefühl auf der Haut, einhergehend mit dem emotionalen Kauferlebnis, welches im Gedächtnis bleibt, wird sich auch in Zukunft nicht ändern“, so ist sich Wellendorff sicher, „und das spricht jeden an“. Wellendorff Schmuck ist laut Christoph Wellendorff „selbst mit verbundenen Augen zu erkennen und das kann sonst kein anderer“!</p><p> </p><h3><strong>Geheimzutat des Erfolgs</strong></h3><p>Neben der Wellendorff-Geschichte, dem überzeugenden Handeln und der weitblickenden Zukunftsperspektive fehlt noch eine entscheidende Zutat im Erfolgsrezept Wellendorff: Die Familie! „Hand in Hand“ lautet die Devise. Jeder der Familienmitglieder hat sein eigenes Steckenpferd – so kümmert sich Georg um die Manufaktur, Christoph um Marketing und Vertrieb, Claudia um die PR und die Eltern Hanspeter und Eva stehen nach wie vor beratend zur Seite. Über vier Generationen hinweg konnte so die Marke immer behutsam weitergetragen, verbessert und fokussiert werden. Wellendorff folgt hier seinem eigenen Credo: Dem Generationen-Report. „Wir denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen“, so Christoph Wellendorff. Der Familienzusammenhalt geht aber noch deutlich über die Wellendorff-Namensträger hinaus. Sowohl jeder einzelne Mitarbeiter als auch die engsten Kunden werden als Familie definiert.</p><p> </p><p>Wir sind gespannt wo die weitere Reise für die kleine und große Familie Wellendorff hinführt. Im Ranking klettern sie langsam aber stetig nach oben – ihre kontinuierliche und bedachte Strategie scheint Früchte zu tragen. Wir drücken die Daumen, dass sich Wellendorff, trotz der zukünftigen Herausforderung, die Gelassenheit beibehält und es Ihnen gelingen wird, auch die jüngeren Zielgruppen in ihren Bann zu ziehen.</p><p>Danke an Christoph Wellendorff für das kurzweilige und informative Interview – immer wieder gerne!</p>								</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Markenwirkungsanalyse: Hebel zur Schaffung von Mehrwert</title>
		<link>https://www.biesalski-company.com/de/markenwirkungsanalyse-fuer-mehrwert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 07:13:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Markenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Markenentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenerlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Markenpositionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenstrategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Autorin: Katharina Peeters Erfolgreiche Unternehmen sind in erster Linie an den Bedürfnissen ihrer Kunden ausgerichtet. Die Kenntnis über die Wahrnehmung, Einstellung und Präferenz der Zielgruppe gegenüber der Marke markiert als deren „Gesundheitszustand“ den Ausgangspunkt für die kontinuierliche Weiterentwicklung. Ein valider und erprobter verhaltenswissenschaftlicher Ansatz zeigt die Wirkungsweise der Marke transparent und nachvollziehbar auf. Startpunkt: Insights [&#8230;]]]></description>
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									<p><em>Autorin: Katharina Peeters</em></p><p>Erfolgreiche Unternehmen sind in erster Linie an den Bedürfnissen ihrer Kunden ausgerichtet. Die Kenntnis über die Wahrnehmung, Einstellung und Präferenz der Zielgruppe gegenüber der Marke markiert als deren „Gesundheitszustand“ den Ausgangspunkt für die kontinuierliche Weiterentwicklung. Ein valider und erprobter verhaltenswissenschaftlicher Ansatz zeigt die Wirkungsweise der Marke transparent und nachvollziehbar auf.</p><h3><strong>Startpunkt: Insights aus Zielgruppensicht</strong></h3><p>Auf Basis einer Zielgruppenbefragung werden mit einer umfassenden Stichprobe signifikante Unterschiede zwischen der Marke und den jeweils etablierten Wettbewerbern herausgearbeitet. „Was sind die Stärken und Schwächen der Marke aus Zielgruppensicht?“, „Welche Wettbewerbsvorteile besitzt die Marke im Vergleich zu den wichtigsten Wettbewerbern?“ oder „Welche Wertschöpfung lässt sich mit der Marke generieren?“ sind nur einige der Fragen, die im Rahmen der Markenwirkungsanalyse bewertet werden.</p><h3><strong>Wegstrecke: Identifikation wichtiger Stellhebel</strong></h3><p>Um die Stellhebel zu identifizieren, die die Marke gezielt voranbringen, wird im Rahmen der Markenwirkungsanalyse ein genaues Auge auf folgende Inhalte gelegt:</p><ul><li>Identifikation der aus Zielgruppensicht wichtigsten Markenkontaktpunkte</li><li>Analyse der Markenpräsenz in der Zielgruppe</li><li>Bewertung des übergreifenden Markenbildes und der Kompetenz der Marke aus Zielgruppensicht</li><li>Bewertung der emotionalen Bindung zwischen der Marke und der Zielgruppe</li><li>Übersicht zu den wichtigsten Verhaltensdimensionen, wie Relevant Set, First Choice und Kauf</li><li>Berechnung von Wertschöpfungstreibern</li><li>Berechnung der Markenwertschöpfung differenziert nach Geschäftsfeldern</li></ul><h3><strong>Zieleinlauf: Schaffung von Mehrwert</strong></h3><p>Mithilfe einer detaillierten Markenwirkungsanalyse kann eine Marke konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Zielgruppen ausgerichtet werden. Dies ist die Grundvoraussetzung für die Weiterentwicklung der Marke und damit für den zukünftigen Erfolg. Durch ein differenzierendes Produkt- und Leistungsangebot wird die Wettbewerbsposition gestärkt, werden Marktanteile weiter ausgebaut und Absatz-, sowie Umsatz-Steigerungspotenziale gehoben.</p>								</div>
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		<title>Deutsche Luxusmarken 2018: Bitte mehr Emotionalität!</title>
		<link>https://www.biesalski-company.com/de/deutsche-luxusmarken-emotionalitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 17:16:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenstudien]]></category>
		<category><![CDATA[Luxusmarken]]></category>
		<category><![CDATA[Markenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Markenentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenpositionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenstrategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Autorin: Madelaine Mader „Anders als in Südeuropa gilt im Wirtschaftswunder-Deutschland nicht das Verprassen als Luxus, sondern der Besitz an sich.“ Dieses Zitat von Wolfram Weidner (deutscher Journalist *1925) trifft die Luxuslandschaft in Deutschland auch heute noch auf den Punkt. Wie tickt die deutsche Luxusmarken-Landschaft? Auch die diesjährige Studie zu den deutschen Luxusmarken bestätigt: Nach wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9148" class="elementor elementor-9148" data-elementor-settings="{&quot;element_pack_global_tooltip_width&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_padding&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true}}" data-elementor-post-type="post">
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									<p><em>Autorin: Madelaine Mader</em></p><p>„<em>Anders als in Südeuropa gilt im Wirtschaftswunder-Deutschland nicht das Verprassen als Luxus, sondern der Besitz an sich.</em>“ Dieses Zitat von Wolfram Weidner (deutscher Journalist *1925) trifft die Luxuslandschaft in Deutschland auch heute noch auf den Punkt.</p><h3><strong>Wie tickt die deutsche Luxusmarken-Landschaft?</strong></h3><p>Auch die diesjährige Studie zu den deutschen Luxusmarken bestätigt: Nach wie vor tun sich die Deutschen schwer mit demonstrativem Luxus. „Prunk, Protz und Gloria“ ist so gar nicht die Welt der Deutschen. Sie mögen immer noch den stillen Luxus. Funktional, exzellent und von höchster Qualität sollte dieser sein und im besten Fall nach außen hin nicht sonderlich auffallen. Der Deutsche erwartet beim Kauf eines Luxusproduktes absolute Perfektion – und das über alle untersuchten Branchen hinweg. Auffallend ist, mehr als die Hälfte der Luxusmarken, welche im Top-30 Ranking vertreten sind, bedienen den persönlichen Lebensraum. Seien es die technischen Raffinessen von <strong>Occhio,</strong> die höchste Materialqualität von <strong>SieMatic</strong> oder der einzigartige Schlafkomfort von <strong>Schramm</strong> – eben Luxus welcher nur auf den zweiten Blick ersichtlich ist und explizit nur für den persönlichen und intimen Lebensraum geschaffen wird.</p><p>Genau in diesen Kategorien ist der deutsche Luxus stark und bleibt durchaus überlegen. Von Traditionen geprägt und durch Beständigkeit ausgezeichnet, werden der deutschen Luxusindustrie insbesondere Perfektion und Ästhetik in Kombination mit technischer Exzellenz zugesprochen. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, greifen so die bestehenden Bedürfnisse der klassischen Luxuszielgruppe und die derzeitigen Angebote der deutschen Luxusmarken perfekt ineinander. Wo existiert nun das Spannungsfeld?</p><h3><strong>Deutscher Luxus steht vor der großen Herausforderung einer Transformation.</strong></h3><p>Nach Betrachten von Vergangenheit und Gegenwart, stellt sich die Frage nach der Zukunft. Wie sieht es mit den Luxus-Käufern von morgen aus? Und hier kommt die Veränderung, um genau zu sein die Transformation, ins Spiel! Die Generationen X, Y und Z vollziehen einen Wertewandel und stellen die aktuellen Gewohnheiten und Eigenschaften der Konsumenten auf den Kopf. Plötzlich geht es nicht mehr nur um rein funktionale und persönliche Aspekte, sondern immer mehr um Emotionen, Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und Empfinden. Die Luxusprodukte in Deutschland sollen zusätzlich zu ihrer funktionalen Überlegenheit und Fertigkeit nun auch begeisternd sein und einzigartige Momente hervorrufen &#8211; sich nicht verstecken, sondern zeigen.</p><h3><strong>Traditionelle Unternehmen tun sich schwer neue Wege zu gehen.</strong></h3><p>Die begeisternde Übersetzung der technischen Stärke fällt der sehr traditionsreichen und etwas konservativen Luxusbranche zunächst schwer. Dies ist am Beispiel der Hotel-Branche zu erkennen. Im Top-30 Ranking von 2014 waren beispielsweise noch <strong>Schloss Elmau</strong> und <strong>Hotel Adlon Kempinski</strong> vertreten. In diesem Jahr schafft es kein einziges Hotel mehr unter die Top-Platzierung. Kritikpunkt der Experten ist ganz klar die Vernachlässigung der jungen Zielgruppe und neuer Medien sowie ein verstaubtes Image und Festhalten an bestehenden Strukturen. Hier besteht akuter Aufholbedarf, denn die deutschen Hotels können sich sehen lassen! Auch traditionsstarke Bekleidungs-, Leder- und Schuhmarken wie <strong>Bogner</strong>, <strong>Eduard Meier</strong> oder <strong>Roeckl</strong> lassen aktuell erfrischende und „im Gedächtnis bleibende“ Neuheiten vermissen. Hier heißt es ganz klar, die Marken haben Trends verpasst, treffen nicht mehr den Nerv der Zeit, sind stehengeblieben oder sind fast vollständig aus der medialen Präsenz verschwunden. <strong>Chronoswiss</strong> und <strong>THONET</strong> sind, im Vergleich zu den zuvor genannten Marken, im Ranking vertreten &#8211; gehören allerdings zu den diesjährigen Absteigern. Beiden Marken fehlt es, laut Experten, vor allem an guten Innovationen und Dynamik.</p><h3><strong>Zukunftsweisende Lichtblicke am Luxusmarken-Himmel</strong></h3><p>Doch die Weichen in Richtung Zukunft werden bereits gestellt. So konnte der abgefragte „Thrill/ Entertainment und Erlebnis“-Faktor seinen Rückstand, im Jahres-Zeitvergleich gemessen, verringern. Paradebeispiele hierfür ist die Marke <strong>DEDON</strong>, welche es schafft ihre (potenziellen) Kunden zu binden. Die Marke gilt bei den Experten als klassisch innovativ in Kombination mit Mut zu neuen Designs – das gefällt der Zielgruppe. Auch der Neueinsteiger <strong>Sinn </strong>ist vollumfänglich auf die Zukunft ausgerichtet. Dem Uhrenhersteller werden vor allem die starke und gewinnende Verankerung in seiner Zielgruppe sowie innovative Produkte zugeschrieben.</p><p>Die Luxusbranche steht somit vor einer Gratwanderung zwischen ihrer beständigen und langjährigen Herkunft sowie der Neuerfindung ihrer selbst. Die Luxuslandschaft in Deutschland wird nach wie vor nicht als opulent gesehen. Die technische Fertigkeiten und das „Made in Germany“-Siegel dürfen keinesfalls vernachlässigt, müssen allerdings konsequent mit emotionalen Aspekten angereichert werden. Das bedeutet: An Altbewährtem festhalten, diesem aber zeitgleich einen neuen und frischen Spirit zu verleihen. Dieses Spannungsfeld zwischen Tradition und Transformation zu beherrschen, gelingt der Branche aber nur mithilfe von enormen Fingerspitzengefühl, viel Authentizität und großem Veränderungsmut.</p><p>Wir blicken gespannt in die Zukunft!</p><p> </p><h3><em>Ranking</em></h3><p>Unangefochten auf Platz eins bleibt <strong>A. Lange &amp; Söhne</strong>. <strong>Glashütte</strong> behauptet sich ebenfalls weiterhin auf dem zweiten Platz. Gemeinsam mit den beiden Uhrenmarken bilden <strong>Porsche</strong>, <strong>Burmester</strong> und <strong>bulthaup</strong> die Top-5 Spitze. Höchster Aufsteiger in die Top-10 dieses Jahr ist die in Pforzheim ansässige Schmuckmarke <strong>Wellendorff</strong>. Der Marke werden vor allem ihr spezielles und einzigartiges Design, die gleichbleibende hervorragende Qualität sowie eine zielgruppenspezifische Ansprache hoch angerechnet. Neben dem bereits genannten Uhrenhersteller <strong>Sinn</strong> komplettieren <strong>LOEWE</strong> und <strong>Dorothee Schumacher</strong> die Neueinsteiger-Liste im diesjährigen Top-30-Ranking. Während Sinn vor allem die junge Zielgruppe anspricht, schafft es LOEWE mithilfe einer kompletten Transformation aus der Planinsolvenz heraus, sich wieder in den Top-30 durchzusetzen. Auch der umtriebigen Modemarke Dorothee Schumacher schreiben die Experten zukunftsweisende Eigenschaften zu: Mut gepaart mit Trend-Gespür verhelfen der Marke unter anderem zum Einstieg in das Ranking der Top-30 Luxusmarken in Deutschland.</p><h3><em>Hintergrund und Studienkonzept</em></h3><p>Bereits zum siebten Mal seit 2005 führen wir die Studie zu den deutschen Luxusmarken erfolgreich durch. In diesem Jahr wurden 88 Unternehmen aus über zehn verschiedenen Branchen untersucht. Um in das Relevant Set der Studie zu gelangen müssen die Unternehmen Kriterien zur Wahrnehmung als deutsche Marke/ deutsche Historie, Positionierung im Luxussegment, hohe Markenbekanntheit, tätig im B2C-Geschäft sowie einen Jahresumsatz von über zehn Millionen Euro erfüllen. Hierzu wurden 192 Experteninterviews mit Marktkennern aus Branchen- und Fachverbänden, der Fachpresse und vor allem dem Luxusfachhandel geführt und ausgewertet. Das Ranking der Luxusmarken setzt sich zusammen aus den drei Hauptbestandteilen Brand Appeal, relativer Preisbonus und absoluter Preishöhe.</p><p>Erfahren Sie mehr zur Studie, dem Studienkonzept und dem gesamten Ranking <a href="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2018/04/180410_Deutsche-Luxusmarken-2018_Studienband_mm.pdf">hier</a>. Weitere spannende Insights können Sie im <a href="http://www.manager-magazin.de/lifestyle/mode/deutsche-luxusmarken-tun-sich-schwer-a-1200288.html" target="_blank" rel="noopener">Interview</a> von Alexander Biesalski und Johannes Spannagl (Dr. Wieselhuber &amp; Partner) mit dem manager magazin nachlesen.</p>								</div>
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		<title>&#8222;Lernen auf allen Ebenen&#8220;</title>
		<link>https://www.biesalski-company.com/de/lernen-auf-allen-ebenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 12:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Markenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Markenentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenerlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenserfolg]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser ehemaliger Praktikant Alexander Ellemund im Interview: Wie bist du auf B&#38;C aufmerksam geworden und warum hast du dich für B&#38;C entschieden? Bei meiner Internet-Recherche nach Markenberatungen bin ich auf das Luxusmarken-Video von BIESALSKI &#38; COMPANY auf Youtube gestoßen. Da die Inhalte mich sehr interessiert haben, habe ich meine Bewerbung dann direkt an B&#38;C gesendet. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="601" class="elementor elementor-601" data-elementor-settings="{&quot;element_pack_global_tooltip_width&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_padding&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true}}" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Unser ehemaliger Praktikant Alexander Ellemund im Interview:</p><h3>Wie bist du auf B&amp;C aufmerksam geworden und warum hast du dich für B&amp;C entschieden?</h3><p>Bei meiner Internet-Recherche nach Markenberatungen bin ich auf das<a href="https://www.youtube.com/watch?v=vVA2c36fWq8" target="_blank" rel="noopener"> Luxusmarken-Video</a> von BIESALSKI &amp; COMPANY auf Youtube gestoßen. Da die Inhalte mich sehr interessiert haben, habe ich meine Bewerbung dann direkt an B&amp;C gesendet. Daraufhin erfolgte die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch – per Video-Konferenz mit Heike Amler und Alexander Biesalski.</p><h3> Der erste Tag – kaltes Wasser oder warmer Empfang?</h3><p>Menschlich war es ein warmer und herzlicher Empfang, fachlich jedoch kaltes Wasser. Inhaltlich war es im Vergleich zu meinen bisherigen Praktika noch eine Stufe anspruchsvoller. Genau das war aber mein Ziel, weil ich das Praktikum gemacht habe, um Neues dazuzulernen.</p><h3>Was hast du aus dem Praktikum mitgenommen?</h3><p>Kurz gesagt habe ich verschiedenste Sachen in unterschiedlichen Bereichen gelernt. Angefangen bei der Methodenkompetenz wie beispielsweise Strategie- und Umsetzungstechniken, über strukturiertes Denken und genaues Arbeiten, bis hin zu inhaltlichem Wissen über das Thema Marke habe ich mich überall weiterentwickelt und viel dazu gelernt. Marken unter dem Aspekt von Hardfacts zu beleuchten und nicht nur hinsichtlich Emotionen, war für mich auch eine neue Erfahrung aus der ich viel mitgenommen habe.</p><h3>Was war dein schönster Praktikumsmoment?</h3><p>Es gab definitiv mehrere “schönste” Praktikumsmomente. Zum einen war das beispielsweise mein erster Kundentermin und wie ich dadurch den Workshop-Ablauf, sowie wie die Interaktion zwischen Workshop-Teilnehmern und Workshop-Moderatoren und die Ergebnisaufbereitung eines Workshops kennen gelernt habe. Zum anderen waren es die Momente in denen ich realisiert habe, dass ich mich weiterentwickelt habe. Beispielsweise habe ich bei einem B&amp;C-Kunden mehrere Berichte zu einem Thema hintereinander erstellt. Je mehr Berichte ich ausgearbeitet hatte, umso schneller und fehlerfreier wurde ich. Dieser Aha-Effekt ist unbezahlbar.</p><p>Als weiteren schönen Praktikumsmoment möchte ich noch die Faschingsfeier nennen, da hatten wir einen tollen Tag innerhalb des Teams.</p><h3>Was war(en) die größte(n) Herausforderung(en) während Deiner Zeit bei B&amp;C?</h3><p>Auch hier gab es mehrere Momente, die für mich als “größte” Herausforderung gelten. Ganz vorne steht hier für mich der Punkt, dass ich lernen musste auch mal aus meiner Komfortzone herauszutreten. Beispielsweise war ich vor meinem ersten Kunden-Workshop sehr nervös und es hat mich anfangs große Überwindung gekostet während des Termins Fragen zu stellen. Im Nachhinein bin ich aber sehr froh, dass ich in diesem Moment ins kalte Wasser gesprungen bin, denn mit jeder Frage im Workshop wurde ich sicherer.</p><h3>Was möchtest du zukünftigen Praktikanten mit auf den Weg geben?</h3><p>Zunächst einmal möchte ich allen mit auf den Weg geben, dass man bei B&amp;C als Praktikant richtig gefördert wird. Man steigt direkt in den Projektalltag ein und erhält Verantwortung in Bezug auf die Projekte. Ich empfehle jedem diese Chance zu nutzen und tief dort einzutauchen. Stellt Fragen, egal was es ist – vor allem inhaltlich. Bildet euch selbst weiter, z.B. durch die Einführungsunterlagen und Fachartikel etc., denn es liegt in der Eigenverantwortung eines jeden Praktikanten so viel wie möglich mitzunehmen aus seinem Praktikum.</p><h3> Dein Resümee: „Mein Praktikum bei B&amp;C war…“</h3><p>… spannend, lehrreich und intensiv!</p><p>Lieber Alexander, wir danken Dir für Deine tatkräftige Unterstützung bei B&amp;C und wünschen Dir alles Gute für Deine berufliche Zukunft!</p>								</div>
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		<title>Der Wert einer Marke: Sinn oder Unsinn?</title>
		<link>https://www.biesalski-company.com/de/wert-marke-sinn-oder-unsinn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Amler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2017 09:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Markenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenwert]]></category>
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					<description><![CDATA[Autoren: Alexander Biesalski und Prof. Dr. Karsten Kilian Fakt ist: Die Ermittlung des monetäre Wertes einer Marke ist nach wie vor kein ‚Massenphänomen‘. Dennoch bildet sich eine stetig wachsende Community bei Unternehmen und Anbietern, die mit dem Thema Markenwert professionell und gleichzeitig praktikabel umgeht. Ganz nach dem Motto ‚Weg von der theoretischen Debatte hin zur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9128" class="elementor elementor-9128" data-elementor-settings="{&quot;element_pack_global_tooltip_width&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_padding&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_laptop&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true}}" data-elementor-post-type="post">
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									<p><em>Au</em><i>toren: Alexander Biesalski und Prof. Dr. Karsten Kilian</i></p><p>Fakt ist: Die Ermittlung des monetäre Wertes einer Marke ist nach wie vor kein ‚Massenphänomen‘. Dennoch bildet sich eine stetig wachsende Community bei Unternehmen und Anbietern, die mit dem Thema Markenwert professionell und gleichzeitig praktikabel umgeht. Ganz nach dem Motto ‚Weg von der theoretischen Debatte hin zur operativen Anwendung‘. Die Motivation zur Arbeit mit dem Wert einer Marke basiert dabei auf handfesten Beweggründen. Lesen Sie hier die ganze Wahrheit über den Markenwert!</p><h3>Marken sind ihr Geld wert</h3><p>Die Marke ist wesentlicher Bestandteil des Unternehmenswertes. Marke ist Marketing, und Marketing umfasst nicht nur Kommunikation, sondern wie allseits bekannt – aber oftmals verkannt – auch Produkt, Service- und Vertriebsleistungen sowie preispolitische Maßnahmen. Die elementare Herausforderung, aber auch die Besonderheit des Markenwertes ist sein immaterieller Charakter. Der Anteil immaterieller Vermögenswerte hat sich Ocean Tomo zufolge in den letzten 40 Jahren fast verfünffacht, von 17% im Jahr 1975 auf 68% in 1995 und 84% im Jahr 2015. Patente und Marken sind dabei die zentralen wertbestimmenden Treiber. Konkret: Mehr als 50 Prozent des Unternehmenswertes entfallen mittlerweile im Schnitt auf die Marke. Diese Wertanteile zeigen deutlich: Marken sind die neuen Dampfmaschinen der digitalen Gesellschaft.</p><p>Der Markenwert stärkt das Marketing</p><p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-10022 alignleft" src="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-1_Kilian-Biesalski-2.jpg" alt="" width="382" height="265" srcset="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-1_Kilian-Biesalski-2.jpg 1040w, https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-1_Kilian-Biesalski-2-300x208.jpg 300w, https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-1_Kilian-Biesalski-2-1024x709.jpg 1024w, https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-1_Kilian-Biesalski-2-768x532.jpg 768w" sizes="(max-width: 382px) 100vw, 382px" /></p><p>Studien der jüngsten Vergangenheit haben immer wieder den Bedeutungsrückgang der Marketing-Funktionen in deutschen Unternehmen postuliert. Ein Grund für den Machtverlust liegt darin begründet, dass eine aussagekräftige Kennzahl zum Erfolgsbeitrag der Marketeers auf Unternehmensebene fehlt. Der Markenwert leistet hier Abhilfe. Richtig bemessen bringt er die Wertschöpfung des Marketing in Euro und Cent zum Ausdruck. In einem ganzheitlichen Analyse- und Berechnungsansatz lassen sich die Treiber der Wertschöpfung funktionsspezifisch ermitteln und beziffern. Dabei ist der Wertschöpfungsnachweis nicht nur für das Standing bei der Unternehmensleitung relevant. Er bildet auch die Grundvoraussetzung für eine wirksame Ausrichtung des Unternehmens am Markt und an den Kunden. Das wiederum sichert die Unterstützung und Wertschätzung für die Aktivitäten des Marketing im gesamten Unternehmen.</p><h3>Es gibt nationale und internationale Standards</h3><p>Auf internationaler Ebene besteht mit der DIN-ISO-Norm seit 2010 zumindest ein Handlungsrahmen für die Ermittlung des monetären Markenwertes. In Deutschland existiert mit dem vom Deutschen Institut der Wirtschaftsprüfer formulierten Standard IDW S5 bereits seit 2006 eine konkrete Beschreibung von Bewertungsansätzen, die auch international Beachtung findet. Zudem hat das IDW den Mut bewiesen, mit der sogenannten ‚Mehrgewinnmethode‘ eine Empfehlung zur Bewertung von Produktmarken auszusprechen. Vor diesem Hintergrund ist der IDW S5 sowohl für die Anwendung als auch die Vertrauensbildung in der Praxis äußerst relevant.</p><h3>Belastbare Markenwertermittlung ist aufwendig und lohnenswert</h3><p>Nicht selten kommt es vor, dass Markenwert-Gutachten keine Akzeptanz finden. Erfahrungsgemäß sind viele Markenbewertungen schlichtweg intransparent. Neben der Nachvollziehbarkeit der Wertermittlung bilden die präzise Abgrenzung der Zahlungsströme, die Objektivität des Bewertenden sowie die Validität der einbezogenen Daten wesentliche Voraussetzungen für einen belastbaren Markenwert. Eine solch qualifizierte Leistung kostet Geld: in Abhängigkeit von der regionalen Ausdehnung sowie dem betrachteten Angebotsportfolio der Marke einen mittleren bis höheren fünfstelligen Betrag. Eine Markenbewertung dauert, je nach Bewertungsumfang, meist sechs bis acht Wochen. Die nicht unerheblichen Investitionen relativieren sich jedoch schnell, wenn man sie im Verhältnis zur Markenwerthöhe und zum Nutzen betrachtet.</p><h3>Markenwerte werden kapitalisiert</h3><p>Unmittelbare Anwendung findet der Markenwert beim Kauf oder Verkauf einer einzelnen Marke oder eines ganzen Unternehmens. Seitdem Unternehmen wie Underberg und Closed mit einem ‚Sale and Lease-Back&#8216; der Marke von sich reden gemacht haben, ist der Markenwert auch für Banken eine realistische Option zur Besicherung von Finanzierungen. Voraussetzung ist, dass die Bonität stimmt, denn die Marke ist kein Mittel zur Finanzierung im Krisenfall. Auch im florierenden, industriellen Mittelstand hat sich inzwischen ein Bewusstsein für den Wert des guten Namens herausgebildet. Nicht direkt in Form der unmittelbaren Verwendung zur Unternehmensfinanzierung, sondern zur Argumentation im Bankengespräch, wenn es zum Beispiel um die Konditionen für Investitionsdarlehen geht. Die Marke reduziert die Zinskosten und gleicht die Kosten für eine qualifizierte Markenbewertung dadurch mehr als aus.</p><h3>Der Markenwert schafft Effizienz und Effektivität in der Markenführung</h3><p>Als abstrakter Euro-Wert bringt der Markenwert für die Markenführung nicht allzu viel. Interessant wird es erst, wenn die Wirkungszusammenhänge konkret aufgezeigt werden: Angefangen von den Markeninvestitionen für Maßnahmen, Bekanntheit, Kompetenzwahrnehmung, Einstellung der Zielgruppe bis hin zur Kauf- und Preisbereitschaft kann berechnet werden, was Wert schafft. Konzernunternehmen, Industrieunternehmen und Mittelständler wenden dieses Know-how vermehrt an. Es unterstützt sie im &#8218;Daily Business&#8216;, bei ihrem globalen Wachstum und bei der Realisierung einer strategischen und operativen Exzellenz in wettbewerbsintensiven Märkten.</p><h3><a href="https://www.biesalski-company.com/brandblog/wp-content/uploads/2016/11/161126_BC_BrandBlog_Beitragsbild-2_Kilian-Biesalski.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10019" src="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-2_Kilian-Biesalski.jpg" alt="" width="1040" height="720" srcset="https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-2_Kilian-Biesalski.jpg 1040w, https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-2_Kilian-Biesalski-300x208.jpg 300w, https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-2_Kilian-Biesalski-1024x709.jpg 1024w, https://www.biesalski-company.com/wp-content/uploads/2022/11/161126_BC_BrandBlog_Markenwert-Sinn-oder-Unsinn_Beitragsbild-2_Kilian-Biesalski-768x532.jpg 768w" sizes="(max-width: 1040px) 100vw, 1040px" /></a>Fazit</h3><p>Die Ermittlung des Markenwertes macht Sinn: Denn ein integriertes Markenwert-Modell ermöglicht es, die gesamte Organisation auf Kundenorientierung zu trimmen. Schließlich sind Kunden nur dann auf Dauer bereit, ein Angebot zu kaufen und dafür einen Mehrpreis zu bezahlen, wenn ihre Bedürfnisse nachhaltig von der Marke erfüllt werden.</p>								</div>
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