Markengetriebene Innovationen

Auf den Wettbewerbsvorteil durch Innovationen setzen viele deutsche Unternehmen. Die meisten haben es auch in der Unternehmensidentität verankert. Nicht nur bei Audi gilt das Versprechen „Vorsprung durch Technik“. Wer jedoch Innovationen verspricht, steht vor einer echten Herausforderung – er muss auch liefern!

Innovation ist kein Selbstzweck. Es kommt nicht auf die Anzahl der angemeldeten Patente an. Vielmehr zählt der Mehrwert, den eine Innovation bietet. Erfolgreichen Unternehmen gelingt es, mit echten Innovationen einzigartige Kundennutzen zu stiften. Je größer der Mehrwert einer neuen Lösung und je relevanter das erfüllte Bedürfnis der Kunden ist, desto innovativer wird das Unternehmen bewertet.

Die Marke ist dabei die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden. Einerseits hilft sie, die für den Kundenbedarf genau richtigen Innovationen zu entwickeln, die auch langfristig erfolgreich sind. Andererseits stellt die Marke sicher, dass Neuerungen zur eigenen Identität passen und die Reputation des Unternehmens stärken. Die Synchronisation von Marke und Innovationen wird für die Zukunft noch erfolgsentscheidender.

Was wir leisten

Aufgrund der hohen Relevanz von Innovationen ist die frühzeitige Einbeziehung der Marke bei Entscheidungen über die Innovationsstrategie sinnvoll. Die Markenidentität definiert den Rahmen für die Suche nach potenziellen Innovationsfeldern. Das angestrebte Markenimage muss mit zukunftsgerichteten und gleichzeitig passenden Lösungen untermauert werden, die auch aus Kundensicht als „authentisch“ bewertet werden.

Wurden Innovationen bislang anhand rein ökonomischer Faktoren bewertet, umfasst unser Entscheidungstool zu markengetriebenen Innovationen drei Bewertungskomponenten. Neben der generellen Marktfähigkeit der Innovation wird zusätzlich das Potenzial durch die vorhandene Markenstärke sowie die Passung zwischen Innovation und Marke bewertet. Damit wird die Relevanz der Innovation für Ihre Zielgruppe sichergestellt.

Die vorgelagerte Prüfung der Marktfähigkeit beleuchtet Faktoren, die den Markterfolg der Innovation maßgeblich bestimmen. Damit können Neuentwicklungen, die nicht zu einem marktfähigen Angebot führen, bereits in einem frühen Stadium abgebrochen werden. Floprate und Entwicklungskosten werden so reduziert und Ressourcen auf erfolgsversprechende Projekte verlagert.

Der zweite Schritt analysiert die Markenstärke und das damit verbundene Markendehnungspotenzial Ihrer Marke. Die Markenstärke wird entlang der Markenwirkungskette gemessen und stellt die Grenzen des Markentransfers fest. Das Ziel hierbei ist es, sowohl die Marke als auch konkrete Assoziationen zum Image der Marke in der Zielgruppe zu verankern.

Der Marken-Fit beantwortet die Frage, inwieweit die Innovation die Markenstrategie des Unternehmens unterstützt. Das führt zu einer Vermeidung von Markenrisiken und Reputationsschäden durch nicht zur Marke passende Innovationen.

Das Ergebnis wird mithilfe eines strukturierten Entscheidungsbaummodells nachvollziehbar dargestellt.

Ihr Nutzen

Der erste und vielleicht auch wichtigste Nutzen ist die Tatsache, dass Ihre Innovationen aus der Identität und Positionierung Ihrer Marke heraus entwickelt werden. Dadurch wird die Erfolgsquote von Innovationen erhöht. Ihre Markenkompetenz wird durch eine gezielt gesteuerte Markendehnung sinnvoll erweitert und Ihre Marke – insbesondere im B2B-Bereich – wird emotional aufgeladen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die objektivierte Entscheidungsfindung anhand einer standardisierten Checkliste für alle Bewertungsdimensionen. Der Prozess der Innovationsentscheidung wird damit vereinheitlicht und optimiert.

Forschungs- und Entwicklungsprozesse werden effizienter, da die Marke klare Leitplanken vorgibt. Das spart Geld und Zeit. Möglicherweise imagekritische Innovationen werden bereits frühzeitig erkannt und können rechtzeitig gestoppt oder in eine imagekonforme Richtung umgeleitet werden. Dadurch wird die Gefährdung der Marktstellung oder das Verlustrisiko an Marktanteilen reduziert.

Zudem hilft die Marke als klarer Handlungsrahmen bei der Integration von unterschiedlichen Unternehmensdisziplinen wie F&E, Marketing, Vertrieb und weiteren an der Wertschöpfung beteiligten Abteilungen. Sie alle arbeiten an einem gemeinsamen Ziel, wodurch auch die interne Kommunikation vereinfacht wird.

Insgesamt können Sie durch die Ausrichtung des Prozesses auf Ihre Marke

  • die Innovationen verbessern,
  • eine überlegene Innovationsstrategie entwickeln,
  • die Stellung Ihres Unternehmens im Markt absichern und ausbauen,
  • die Konsistenz der Wahrnehmung Ihrer Marke verbessern,
  • die Wahrnehmung als innovatives Unternehmen steigern sowie
  • die Rückkopplung des Marktes zur F&E-Abteilung intensivieren.

Das schafft Investitionssicherheit und damit Entlastung im täglichen Geschäft. Sie können sich auf andere wichtige Tätigkeiten konzentrieren und damit zum Erfolg Ihres Unternehmens zielgerichtet beitragen.